Am Anfang der Beziehung
wir waren zwei und waren schön
wir saßen oft gemeinsam
und lachten, tranken Kaffee, sahen
zur Maschine in der Küche hin,
erstes Denkmal junger Freude
Nachmittage lang
sitzen, erzählen, trinken.
Wir änderten den Wohnort.
Wir fanden etwas mit mehr Stil.
Wir tranken in der Stadt Kaffee
oder auf der Arbeit viel,
der Kaffee war gefiltert.
Die Menge, die war punktgenau.
Wir nutzten unseren neuen Herd
sehr gern, doch leider: die Maschine war
zur falschen Zeit am falschen Platz.
Die Neue dann von Bodum
(hatte wirklich schöne Reize).
Wir schütteten fast immer weg.
Zur Zeit, mein Liebling, braucht die Tasse
die halbe Minute, dann ist sie da.
Ich schau sie an, sie schmeckt nicht immer,
doch immer denke ich zurück.
Dann trinken wir, oft stundenlang,
den Kaffee der Vergangenheit.
Und mit jedem Löffel, den ich trinke,
spür ich, ändert sich das Glück.
